7 Dinge, die Kinder im Herbst unbedingt einmal gemacht haben sollten
Hier am Schleinsee fühlt es sich gerade manchmal noch fast nach Sommer an.
Morgens ist es inzwischen deutlich kühler. Aber sobald die Sonne herauskommt, tut sie einfach gut. Uns – und ganz offensichtlich auch unseren Tieren draußen auf der Weide.
Und dort gibt es gerade vier kleine Hofbewohner, bei denen wir selbst immer wieder stehen bleiben: unsere vier jungen Schottischen Hochlandrinder.
In den vergangenen zwei Monaten sind sie bei uns zur Welt gekommen. Und ganz ehrlich: Sie sehen ein bisschen aus wie kleine Kuh-Teddybären.
Ihnen zuzuschauen ist herrlich.
Jeder der vier hat längst seine eigene Art. Einer ist schneller unterwegs, einer gemütlicher, einer verspielt, der nächste eher albern.
Und offenbar sind wir nicht die Einzigen, die gerne zuschauen. Viele Menschen bleiben inzwischen an der Weide stehen – mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auch mal mit dem Auto. Aus unseren vieren sind dadurch schon richtige kleine Models geworden.
Das haben sie natürlich längst verstanden.
Inzwischen kommen sie gerne direkt an den Zaun, sobald jemand stehen bleibt.
Und bei all dem Schmunzeln über die vier denken wir vor allem eines: Was für ein Segen, dass sie alle gesund sind und so fröhlich über die Weide springen.

Vielleicht ist es genau das, was wir am beginnenden Herbst so mögen.
Man muss gar nicht immer etwas Großes unternehmen. Manchmal reicht es, draußen zu sein, stehen zu bleiben und eine Weile zuzuschauen.
Für Kinder gilt das erst recht.
Deshalb haben wir einmal gesammelt:
7 einfache Herbstabenteuer, die Kinder erlebt haben sollten
1. Durch einen richtig großen Blätterhaufen springen
Erst werden die schönsten Blätter gesammelt. Dann wird gerecht. Ein Haufen gebaut. Noch ein bisschen größer.
Und dann: Anlauf nehmen!
Dafür braucht es keinen Freizeitpark und kein großes Programm. Nur genügend Laub, Kleidung, die schmutzig werden darf – und Erwachsene, die nicht darüber nachdenken, wie viel davon später in Jackentaschen und Schuhen landet.
Der Herbst ist einfach die beste Zeit, um draußen zu sammeln, zu bauen, zu matschen und zu entdecken.

Herbstzeit
2. Einem Tier ganz nah kommen
Nicht kurz anschauen und weiter.
Sondern wirklich beobachten.
Wie bewegt sich ein Kalb? Wer ist neugierig und wer eher vorsichtig? Was fressen die Tiere? Und wie fühlt sich eigentlich das Fell eines Ponys an?
Gerade unsere vier kleinen Hochlandrinder zeigen uns im Moment jeden Tag aufs Neue, wie unterschiedlich Tiere sein können.
Auf unserem Bauernhof am Bodensee gehören Tiere ganz selbstverständlich zum Alltag. Kühe und Kälber, Ponys, Esel, Hühner, Enten, Gänse, Hasen und noch einige mehr leben mit uns auf dem Hof.
Für Kinder ist es etwas ganz anderes, Tiere nicht nur aus einem Buch oder einem Gehege zu kennen, sondern sie über mehrere Urlaubstage immer wieder zu besuchen.
Morgens mal schauen, was sie machen. Später noch einmal vorbeigehen. Frisches Gras zu den Kleintieren bringen. Und am nächsten Tag feststellen: „Der kommt schon wieder zu mir!“
So entsteht ganz nebenbei eine Beziehung.
Und manchmal ist genau das die Geschichte, die noch lange nach dem Urlaub erzählt wird:
„Weißt du noch, als …?“
3. Mit der Taschenlampe in die Dunkelheit gehen
Im Sommer müssen Kinder dafür ziemlich lange wach bleiben.
Im Herbst wird es einfacher.
Also: warme Jacke an, Taschenlampe einpacken und raus.
Plötzlich sieht ein Weg, den man tagsüber schon kennt, ganz anders aus.
Was raschelt dort? Woher kommt das Geräusch? Was sieht man eigentlich, wenn rundherum nicht alles hell erleuchtet ist?
Aus einem normalen Spaziergang wird mit einer Taschenlampe ganz schnell ein kleines Abenteuer.
Und das Beste daran: Dafür braucht es fast nichts.

4. Mit dem basteln, was draußen herumliegt
Bunte Blätter, kleine Äste, Eicheln, Zapfen, Kastanien …
Im Herbst liegt das Bastelmaterial praktisch vor der Haustür.
Und daraus muss kein perfektes Kunstwerk entstehen.
Ein schiefes Kastanientier ist vollkommen in Ordnung. Ein Bild aus Blättern auch. Und manchmal ist das Sammeln sowieso spannender als das anschließende Basteln.
Kinder dürfen schauen, anfassen, sortieren und ihre eigenen Ideen entwickeln.
Wer einen Herbsturlaub mit Kindern am Bodensee verbringt, findet dafür reichlich Material: in den Wäldern, auf Spazierwegen, zwischen Wiesen und Obstgärten – und bei uns natürlich rund um den Schleinsee.
5. Sich draußen so richtig durchpusten lassen
Es gibt kein schlechtes Wetter?
Na ja. Darüber können wir diskutieren.
Aber es gibt diese Herbsttage, an denen man nach ein paar Stunden draußen mit roten Backen und kalter Nasenspitze wieder hereinkommt.
Und plötzlich fühlt sich drinnen alles doppelt gemütlich an.
Also raus.
Eine kleine Wanderung machen. Über den Hof streifen. Tiere besuchen. Kettcar fahren. Pfützen testen.
Und wenn alle genug haben: rein ins Warme.
Bei uns haben die Kinder dann übrigens noch eine Alternative: Unsere Spielscheune ist über 100 Quadratmeter groß und nur für unsere Übernachtungsgäste da.
So darf ein Herbsttag ruhig auch einmal nass sein.
6. Etwas am Feuer essen
Allein der Geruch eines Feuers macht aus einem normalen Essen plötzlich ein Erlebnis.
Und Stockbrot gehört für uns unbedingt zum Herbst dazu.
Den richtigen Stock finden. Den Teig darumwickeln. Erst viel zu nah ans Feuer halten. Dann feststellen, dass außen schwarz und innen roh vielleicht doch nicht die beste Kombination ist.
Und noch einmal von vorne.
Kinder können erstaunlich geduldig sein, wenn sie einen Stock in der Hand halten und am Ende etwas Essbares dabei herauskommt.
Meistens jedenfalls.
7. Einen Tag erleben, an dem einfach mal nichts Großes geplant ist
Vielleicht ist das sogar der wichtigste Punkt auf unserer Liste.
Wir Erwachsenen neigen dazu, freie Tage möglichst gut nutzen zu wollen.
Noch ein Ausflug. Noch eine Sehenswürdigkeit. Noch schnell irgendwohin, weil man „doch schon mal am Bodensee ist“.
Dabei brauchen Kinder das oft gar nicht.
Sie brauchen Zeit.
Zeit, noch eine Runde Kettcar zu fahren.
Noch einmal nach den Kälbern zu schauen.
Irgendetwas im Gras zu entdecken.
In der Spielscheune zu verschwinden.
Andere Kinder kennenzulernen.
Oder einfach etwas zu tun, das vorher überhaupt niemand geplant hatte.
Und genau daraus entstehen manchmal die schönsten Urlaubstage.

Auf dem Hof unterwegs
Herbsturlaub mit Kindern am Bodensee darf einfach sein
Natürlich gibt es rund um den Bodensee unglaublich viel zu erleben.
Aber wir stellen bei unseren Gastfamilien immer wieder fest: Manchmal passiert der schönste Teil des Urlaubs direkt vor der Haustür.
Wenn morgens noch nicht feststeht, was der Tag bringt.
Wenn die Kinder einfach losziehen können.
Wenn Tiere, Natur und Platz zum Spielen da sind.
Und wenn auch die Erwachsenen nicht ständig überlegen müssen, was als Nächstes auf dem Programm steht.
Genau deshalb mögen wir den Herbst am Schleinsee so gerne.
Die Tage werden langsam ruhiger. Die Sonne wärmt noch. Morgens braucht man schon eine Jacke. Auf den Wiesen und in den Obstgärten verändert sich die Natur.
Und plötzlich bekommen die kleinen Dinge wieder mehr Platz.
Familienurlaub auf dem Bauernhof – nur 4 km vom Bodensee entfernt
Wer bei uns Urlaub macht, muss sich übrigens nicht zwischen Bauernhofurlaub und Bodenseeurlaub entscheiden.
Das Hofgut liegt mitten in der Natur am Schleinsee und gleichzeitig nur wenige Kilometer vom Bodenseeufer entfernt.
Ihr könnt morgens bei den Tieren vorbeischauen und anschließend einen Ausflug an den Bodensee machen. Oder ihr bleibt einfach hier.
Denn gerade mit kleineren Kindern ist es manchmal ziemlich angenehm, wenn man das Auto einen ganzen Tag stehen lassen kann.
Tiere, Spielplatz, Kettcars, Spielscheune, Wiesen und ganz viel Platz sind schließlich schon da.
→ Mehr über Urlaub mit Kindern auf dem Hofgut Schleinsee
Lust auf ein paar Herbsttage am Schleinsee?
Im Oktober und November haben wir aktuell noch einzelne freie Zeiträume in unseren Ferienwohnungen.
Vielleicht schafft ihr dann sogar alle sieben Punkte unserer Herbstliste.
Und falls nicht?
Auch gut.
Denn genau darum geht es eigentlich: nicht möglichst viel abzuhaken, sondern gemeinsam eine gute Zeit zu haben.
→ Herbsturlaub mit Kindern am Bodensee entdecken
Oder: ein ganzes Wochenende, bei dem schon jemand mitgedacht hat
Wer lieber für ein Wochenende kommt und möglichst wenig selbst organisieren möchte, für den gibt es im November noch etwas Besonderes:
MAMA HAT FREI!
Vom 13. bis 15. November 2026 findet unsere Familien- und Freunde-Auszeit für Familien mit Kindern bis 10 Jahre statt.
Zwei Übernachtungen, Tiere, Natur, gutes Essen und gemeinsame Erlebnisse gehören dazu.
Und ganz wichtig: kein durchgetaktetes Animationsprogramm.
Es soll Zeit bleiben.
Für die Kinder. Für die Erwachsenen. Und füreinander.
Der nächste Termin findet vom 19. bis 21. Februar 2027 statt.
→ Alle Informationen zu MAMA HAT FREI
Und jetzt sind wir neugierig:
Wie viele unserer sieben Herbstabenteuer haben eure Kinder schon erlebt?